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Acquatec Referenz 1

Arbeiten auf höchstem Niveau in Deutschland 2962müm

Die Zugspitze auf 2962müm gilt als eines der beliebtesten Ausflugsziele in Deutschland und Österreich. An Spitzen Tagen können über 8000 Besucher auch ganz besondere Herausforderungen an die Wasserversorgung stellen. Die Versorgung der Gesamten Anlagen auf dem Gipfel erfolgt über 2 Behälter mit je 50m³, welche weit unterhalb unter den Besucherplattformen, in den Fels gebaut sind. Versorgt werden die Behälter vom Tal Ort Garmisch (800müm) aus.

Aufgrund der extremen Witterungsbedingungen mit starken Temperaturschwankungen kann es zu jeder Jahreszeit zu Problemen kommen. Für Wasserspeicher sind dies unter anderem Setzungen und Risse, welche der ständige Wechsel von Gefrieren und Tauen schnell vergrößern kann.

Aufgrund dieser Anforderungen musste für die Sanierung ein Material gewählt werden welches sowohl mit den Temperaturen zurechtkommt, als auch etwaige Bewegungen im Felsen weitest möglich mit macht.

Dazu kam erschwerend noch hinzu, dass die Sanierung im laufenden Betrieb stattfinden musste. Ruhetage gibt es auf der Zugspitze nicht. Das heißt es muss schnell und ohne Ausfallzeiten gehen. Zeit für Trocknen etc. gibt es nicht. Unmittelbar nach Arbeitsabschluss und Dichtheitsprüfung wird Desinfektioniert und in Betrieb gegangen. Nachdem man eine vorhandene Perimeterdämmung weiter verwenden wollte mussten nahezu freistehende Behälter im Behälter erstellt werden.

Aufgrund dieser Probleme, der zusätzlichen Transportproblematik und Unzugänglichkeit in der Seilbahnanlage (die Behälter sind unter den Ausgleichsgewichten der Sonnalpinbahn ) fiel die Wahl auf die Simona Platten… und einen renommierten Verarbeiter. acquatec-feil hat auch schon die Behälter auf der höchsten DAV Hütte (Brandenburger Haus im Ötztal 3300müm) mit diesen Simona Platten vor Ort Platten gebaut.

So wurden die Platten entsprechend dem vorhandenen Platz auf dem Berg zugesägt und mit einem Nut- Federsystem versehen. Zur Funkendurchschlags Überprüfung wurde jeder cm mit leitfähigem Material hinterlegt. Danach wurden die Simona Platten auf ein mit der Seilbahn festgelegtes Transportgewicht gestapelt und auf dem Berg über eine Menschenkette in die Speicher von Hand eingebracht. Im Speicher wurden Sie an die sehr spezielle Geometrie der Felsen angepasst und verschweißt.

Direkt nach dem Einbau aller Armaturen und wurde die Trinkwasserversorgung vom Gesundheitsamt inspiziert und mit vollster Zufriedenheit wieder in Betrieb genommen. Nun ist die Betriebssicherheit der höchsten Wasserversorgung in Deutschland nicht nur sichergestellt, sondern erfüllt auch die Anforderungen an die Hygiene Vorschriften. Darüber hinaus lassen sich die Behälter wegen der porenfreien Oberfläche leicht reinigen.

Garmisch
Zugspitzbahn
Sanierung